Gemeinsamer Arbeitskreis von CDU und JU Cochem-Zell bietet viele Veranstaltungen an

Damit der ländliche Raum eine Zukunft hat

Cochem-Zell. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Wandel der Arbeitswelt, Infrastruktur vor Ort. Die JU und CDU suchen Antworten auf wichtige Fragen abseits der Ballungsgebiete. Vorangegangen waren eine Umfrage im Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Peter Bleser und ein großer Kongress in Zell, um herauszufinden, welche Themen den Bürgern auf dem Land unter den Nägeln brennen.

Der Vorsitzende des neuen Arbeitskreises und Kreisvorsitzende der JU Cochem-Zell Jens Münster aus Altlay erklärt: „Wir haben es in diesem Arbeitskreis der ‚Persönlichen Perspektive auf den Ländlichen Raum‘ mit einer Vielzahl an Themen zu tun, mit denen wir die Attraktivität in der Region steigern können. Als Arbeitskreis haben wir uns daher auf vier zentrale Aktionen für Themen, die wir als besonders wichtig ansehen, geeinigt. Diese möchten wir in Runden Tischen, Bürgerumfragen, Ortsbesichtigungen und Podiumsdiskussionen in diesem Jahr angehen.“ Der Arbeitskreis umfasst dabei Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder der JU und CDU, die von Schüler bis zum Rentner allen Altersgruppen angehören und aus dem gesamten Gebiet des Landekreises Cochem-Zell kommen.

Ein erstes wichtiges Ziel ist die Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung in der Region. So habe sich beispielsweise die Schülerzahl an der Berufsbildenden Schule in Cochem verglichen mit Spitzenzeiten mehr als halbiert. Die Konkurrenz zwischen den einzelnen Schulformen in der Region sei recht hoch, für die Berufsbildenden Schulen sei es daher oft schwierig, Schüler aus anderen Schulformen zu gewinnen. Eine Umfrage zum Thema „Ausbildung in der Region“, die allen Schülern im Kreis angeboten wird, soll daher eine Orientierung für weitere Maßnahmen bieten.

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Die „Neinsager“ zu den Jusos – Wer gestalten will kommt zur Jungen Union und zur CDU

Cochem-Zell. Mit gut 56 Prozent der Stimmen hat sich der SPD-Sonderparteitag am Sonntag in Bonn denkbar knapp dafür ausgesprochen, den Sondierungsverhandlungen zur Fortsetzung der Großen Koalition nun auch Koalitionsverhandlungen folgen zu lassen. Zu den Gegnern einer Neuauflage zählen insbesondere die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos), die bundesweit auch nach dem knappen „Ja“ Mitglieder gegen die GroKo mobilisieren. So suchen die Jusos derzeit massiv Neumitglieder, die im Mitgliederentscheid gegen die GroKo stimmen. Die Kampagne läuft unter dem Motto „Einen Zehner gegen die GroKo‘“, denn 10 Euro entsprechen dem SPD-Mitgliedsbeitrag für 2 Monate.

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Junger Einsatz für die VG Kaisersesch

Neuer Vorstand des CDU-Nachwuchses hat sich in der Eifel formiert

Kaisersesch. Die Junge Union (JU) in der Verbandsgemeinde Kaisersesch hat auf einer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Aaron Gresser aus Müllenbach ist der neue Vorsitzende der JU vor Ort. Er übernahm das Amt von Tina Schüller, die nach fast acht Jahren erfolgreicher JU-Arbeit den Posten des Vorsitzenden abgab. Gressers beide Stellvertreter sind Pia Weber aus Kaisersesch und Toni Michels aus Kail. Außerdem gehören Lukas Weber, Tina Schüller, Mandy Krämer, Christian Krämer, David Peters (alle aus Kaisersesch) und Andreas Schumacher aus Brieden dem neuen Vorstand an.

Der neue Vorsitzende Aaron Gresser bedankte sich für seine Wahl und skizzierte in seiner Antrittsrede den Weg, der vor der Jungen Union in der Verbandsgemeinde Kaisersesch liegt. Er sagte: „Wir werden in den nächsten beiden Jahren Themen angehen, die alle Generationen, aber insbesondere die jungen Menschen bewegen. Wir sind eine starke Truppe, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Wir freuen uns auch über neue Mitglieder. Alle, die Interesse haben, können unsere Vorstandmitglieder jederzeit ansprechen.“

Auch der Kreisvorsitzende der JU Cochem-Zell Jens Münster aus Altlay freut sich über das Engagement des CDU-Nachwuchses in der Eifel. Er sagt: „Das ist richtig klasse. Es muss unser Ziel sein, die Union für alle Generationen attraktiv zu halten. Euer Interesse an der Politik zeigt, dass wir in unserem Kreis auf einem richtigen Weg sind.“ Aus der Jungen Union seien in den vergangenen Jahren immer wieder politische Ideen entwickelt wurden, die später Realität wurden. Münster ist sich sicher, dass das auch weiterhin in der Verbandgemeinde Kaisersesch in den nächsten Jahren umgesetzt werden kann.

Die Arbeit der JU in der VG Kaisersesch wird in den nächsten Wochen beim Preisskat-Turnier der CDU beginnen. Außerdem möchte der CDU-Nachwuchs mit Verteilungsaktionen auf sich aufmerksam machen. Im kommenden Jahr sind zudem Informationsstände in der Verbandgemeinde Kaisersesch geplant. Auch stehen Ausflüge und politische Informationsfahrten auf dem Programm.

Junge Union erkundet Brüssel

Brüssel/Cochem-Zell. Mit einer großen Zahl an Teilnehmern machte sich die Junge Union (JU) Cochem-Zell zusammen mit JU-Vertreten aus Nachbarkreisen nach Brüssel zu einer zweitägigen Reise auf. Nach der Busfahrt und der Ankunft am Hotel stand ein Besuch im Europäischen Parlament an. Dabei erfuhren die JUler die Geschichte und Aufgaben des Hauses. Im Anschluss diskutierten sie mit dem Europaabgeordneten Dr. Werner Langen über die aktuellen Herausforderungen der Staatengemeinschaft. Langen ließ es sich dabei natürlich nicht nehmen auch über die aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundeseben zu sprechen.

Weiter ging es zur Europäischen Kommission, in der die JUler mit Markus Schulte, einem Mitglied des EU-Kabinetts von Kommissar Günther Oettinger diskutierten. Schwerpunkt der Debatte war dabei der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Ein Besuch des Imbisses, in dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihren Besuchen in Brüssel regelmäßig belgische Pommes isst, durfte als Geheimtipp am Abend natürlich auch nicht fehlen und rundete den Tag ab. Am nächsten Tag folgte ein Besuch der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU und eine weitere Erkundung der Stadt auf eigene Faust.

Der Kreisvorsitzende der JU Cochem-Zell, Jens Münster aus Altlay, freut sich über die große Resonanz der Reise. Er sagt: „Die JU will ihren Mitgliedern immer die Möglichkeit bieten, sich über das aktuelle politische Geschehen direkt vor Ort und mit den Handelnden zu informieren. Die Kommunalpolitik zwischen Eifel, Mosel und Hunsrück liegt uns dabei ebenso am Herzen wie die Entwicklungen in Europa – wie auch im Bund und Land.“ Die JU ist jederzeit offen für Neumitglieder. Interessierte können sich gerne an die JU oder an die CDU im Kreis wenden. Schon jetzt sei eine Vielzahl an Veranstaltungen und politischen Bildungsfahrten für das kommende Jahr 2018 geplant, so Münster.

 

Fotonachweis: Besuchergruppe Langen, © European Union

Kleine Schulen sind das Herz des ländlichen Raums

Junge Union kritisiert Landesregierung für drohende Schwächung der Region

Landkern. Die Schule im Ort war früher in fast jedem Ort selbstverständlich. Mittlerweile kämpfen die letzten Dorfschulen um ihr Überleben. Grund genug für die Junge Union einen Bezirksausschuss zum Thema „Kleine Grundschulen – Keine Chance in Rheinland-Pfalz“ zu veranstalten. Der Vorsitzende des JU-Bezirks Torsten Welling aus Ochtendung erläutert zu Beginn der Sitzung in Landkern die Aktualität des Themas: „Die Landesregierung hat angekündigt zu prüfen, ob kleinere, ländliche Grundschulen geschlossen werden sollen. 41 Grundschulen im gesamten Land sind davon betroffen. Wir sprechen uns klar gegen dieses Vorhaben aus.“

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